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Klimaneutral Busfahren - geht das?

Umweltstatistik der gängigsten Verkehrsmittel

Und so werden Eure Kompensationsbeiträge in 2016 verwendet

Durch Deinen Klimaschutzbeitrag unterstützen wir in 2016 ein Windenergieprojekt auf der Karibikinsel Aruba. Dabei werden der Bau und die Wartung von Windkrafträdern als alternative und nachhaltige Energiequelle finanziert. Der Windpark auf der Insel ist ein wichtiges Pionierprojekt für die gesamte Karibik zur Nutzung regionaler, erneuerbarer Energien. Die Investition in Windkraft verbessert die nationale Energieversorgungssicherheit, trägt zum globalen Klimaschutz bei und fördert die Entwicklung nachhaltiger Energiegewinnung. Zusätzlich zum Klimaschutz leistet das Projekt wertvolle Beiträge für die Bevölkerung vor Ort:

  • Mehr Unabhängigkeit von ausländischen Energiequellen durch Stärkung der Selbstversorgung der Region
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft durch Schaffung neuer Arbeitsplätze bei Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen
  • Förderung der regionalen Infrastruktur als Folge des Windenergieprojekts
  • Verbesserung der lokalen Luftqualität durch die Vermeidung von Schadstoffen, die bisher bei der Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern entstanden sind
Umweltstatistik der gängigsten Verkehrsmittel

Fahr grün! - besser fürs Klima

Die Busse von FlixBus sind nachweisbar besonders effizient beim Kraftstoffverbrauch und äußerst sparsam im Ausstoß von Treibhausgasen. Ganz ohne Emissionen geht es aber selbst beim umweltfreundlichsten Fernbus nicht. Deshalb hast Du bei uns in Zusammenarbeit mit ClimatePartner die Möglichkeit, die Klimabelastung Deiner Reise mit FlixBus individuell und fahrtengenau auszugleichen. Basierend auf dem Prinzip des Emissions-Zertifikatehandels wird der freiwillige Umweltbeitrag bei Deiner Online-Buchung in ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt investiert, welches eine äquivalente Menge CO2-Emissionen kompensiert.

Mit dem Klimaschutzbeitrag nachhaltig mit dem Fernbus reisen

FlixBus Klimaschutzbeitrag - So funktioniert´s

Während der Online-Buchung im FlixBus-Ticketshop setzt Du nach Auswahl Deiner Route einfach ein Häkchen bei der Option „Klimaschutzbeitrag“. Die auf Deiner Fahrt entstehenden CO2-Emissionen werden dann kilometergenau, auf Grundlage der Reisedistanz berechnet. Bei der Buchung wird der errechnete Betrag automatisch auf den Ticketpreis aufgeschlagen. Der Klimaschutzbeitrag beträgt etwa 1 – 3 % des Reisepreises.

Häufig gestellte Fragen

Wir sammeln alle Beiträge für klimaneutrales Busfahren über einen bestimmten Zeitraum und unterstützen damit ein anerkanntes Klimaschutzprojekt. Auf diese Weise gleichen wir genau die Menge CO2-Emissionen wieder aus, die durch die klimaneutral gebuchten Fahrten entstanden ist.

In diesem Jahr unterstützen wir ein Windenergieprojekt auf Aruba.

Klimaschutzprojekte sparen CO2-Äquivalente ein, zum Beispiel durch Aufforstung oder Ausbau erneuerbarer Energien. Unabhängige Organisationen kontrollieren die genaue Höhe der CO2-Einsparungen. Diese Einsparungen werden in Form von CO2-Reduktionszertifikaten verkauft, um das Projekt zu finanzieren. Emissionseinsparungen, die auch ohne diese finanzielle Unterstützung realisiert werden können, dürfen nicht als Klimaschutzprojekt zertifiziert werden.

Die meisten Klimaschutzprojekte befinden sich in Entwicklungs- und Schwellenländern, wo finanzielle Mittel knapp und die Auswirkungen des Klimawandels besonders schwerwiegend sind.

Anerkannte Klimaschutzprojekte müssen mindestens vier Kriterien erfüllen:

Zusätzlichkeit: Das Projekt kann nur deshalb umgesetzt werden, weil es über den Emissionshandel eine zusätzliche Finanzierung erhält.

Ausschluss von Doppelzählungen: Es muss sichergestellt sein, dass die eingesparten CO2-Emissionen nur einmal angerechnet werden – die Zertifikate dürfen nur einmal verkauft werden und müssen anschließend stillgelegt werden.

Dauerhaftigkeit: Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, zum Beispiel muss bei der Bindung von CO2 in Wäldern gewährleistet sein, dass diese nicht einige Jahre später gerodet werden.

Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte, zum Beispiel TÜV, SGS, PwC.

Der Marktmechanismus des Emissionshandels entstammt dem Kyoto-Protokoll und dem dort definierten Clean Development Mechanism (CDM). Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und für eine nachhaltig ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung.

Das alles gilt auch für das Windenergieprojekt auf Aruba.

Bisher hing die Stromversorgung auf der Karibikinsel Aruba hauptsächlich von Diesel und anderen fossilen Brennstoffen ab. Mit zwei erheblichen Nachteilen: Sie müssen teuer aus dem Ausland importiert werden. Und sie verursachen erhebliche Mengen an CO2 bei der Stromerzeugung. Unser Klimaschutzprojekt dagegen nutzt die natürliche Energieressource der Insel: den Wind.

In Vader Piet wurde ein Windpark mit zehn Turbinen und einer Gesamtleistung von 30 Megawatt errichtet. Jährlich werden hier 126,1 Gigawattstunden erzeugt, bis zu 15 Prozent der gesamten Stromerzeugung von Aruba. Damit werden jedes Jahr rund 152.783 Tonnen CO2 eingespart. Als erster Windpark der Karibik gilt Vader Piet zudem als bedeutendes Pionierprojekt für erneuerbare Energien in der gesamten Region. Es ist mit dem Gold Standard VER ausgezeichnet, dem höchsten Standard für Klimaschutzprojekte.

Es generiert darüber hinaus weitere Vorteile für die Bevölkerung vor Ort:

  • Geringere Abhängigkeit von ausländischen Energiequellen
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze bei Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen
  • Technologie und Know-how Transfer
  • Verbesserung der lokalen Infrastruktur
  • Verbesserung der Luftqualität durch die Vermeidung von Schadstoffen (SOx, NO2), die bei der Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern entstehen

Neben Deinem Beitrag zum Klimaschutz förderst Du also auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Aruba. 

Da sich Treibhausgase gleichmäßig in der Atmosphäre verteilen, ist der durch die Gase verursachte Treibhauseffekt ein globales Phänomen. Ob eine Tonne Kohlendioxid in Deutschland, Europa oder in der Karibik entsteht, ist gleichgültig: die Auswirkung auf die globale Klimaerwärmung bleibt die gleiche. Nach dem Prinzip der Klimaneutralität ist es also unerheblich, an welchem Ort der Erde Emissionen verursacht und entsprechend eingespart werden. Entscheidend ist vielmehr, dass global die Konzentration der Treibhausgasemissionen in der Atmosphäre sich nicht verändert und damit neutral bleibt.

In Deutschland wie in den anderen Industrieländern ist in der Regel kein Klimaschutzprojekt nach dem CDM möglich, da die Bundesregierung sich hier auf CO2-Reduktionen im Rahmen der Klimaschutzpolitik verpflichtet hat – angelehnt an das Kyoto Protokoll. Alle klimaverbessernden Maßnahmen in Deutschland werden unserem nationalen Ziel der CO2-Reduktion angerechnet. Somit sind zusätzliche Einsparungen für die Klimaneutralität von Busfahrten, zum Beispiel, über Klimaschutzprojekte in Deutschland nicht möglich. Deutschland muss diesen selbstverpflichteten Vorgaben nach ohnehin Emissionen einsparen, eine Einsparung hierzulande darf nicht als Ausgleich zählen. 

Das Projekt, das wir im Jahr 2016 unterstützen, ist als anerkanntes Klimaschutzprojekt verifiziert. Das bedeutet: Unabhängige Institutionen prüfen das Projekt regelmäßig und entscheiden, ob es die Kriterien eines Klimaschutzprojekts erfüllt. Wer solche Prüfungen machen darf, wird wiederum vom UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) festgelegt, wie zum Beispiel TÜV, SGS, PwC. Im Falle des Windparks auf Aruba war es bei der letzten Verifizierung die Earthood Services Private Limited.

Unser Partner ClimatePartner arbeitet direkt mit dem Entwickler des Projekts zusammen und hat auf diese Weise auch Einblick in die Vorgänge vor Ort. Das Projekt ist außerdem mit dem Gold Standard ausgezeichnet, dem höchsten Standard für Klimaschutzprojekte. Dafür kontrolliert die Gold Standard Foundation das Projekt jedes Jahr erneut. 

Über unsere ID-Nummer kannst Du die gesammelten Beiträge zum CO2-Ausgleich für den jeweils aktuellen Zeitraum überprüfen: www.climate-id.com/11187-1311-1001

Grundsätzlich kann der CO2-Ausgleich nur über verbriefte Einsparungen stattfinden, die bereits erzielt wurden und von unabhängigen Prüforganisationen verifiziert sind. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass der Ausgleich über geplante CO2-Einsparungen in der Zukunft gerechnet würde. Es wäre nicht gewährleistet, ob diese überhaupt so realisiert werden. Daher unterstützt Du immer ein Klimaschutzprojekt, das existiert und nachweislich bereits CO2 eingespart hat.

Es ist richtig, am Wichtigsten ist es, CO2-Emissionen weitestgehend zu vermeiden. Es ist aber ebenso richtig, dass ein Leben ganz ohne Emissionsausstoß schlicht nicht möglich ist. Indem Du Dich für FlixBus entschieden hast, bist Du ohnehin umweltfreundlicher unterwegs als mit den meisten anderen Verkehrsmitteln. Wenn Du dann noch dafür sorgst, dass von Dir verursachte Emissionen an anderer Stelle eingespart werden, zeigst Du einen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt. Die CO2-Kompensation ist dabei ein Baustein in der Logik des ganzheitlichen Klimaschutzes: Vermeiden, reduzieren und unvermeidbare Emissionen ausgleichen.